Bad Religion spielen im Juni drei Konzerte in Deutschland

12. Dezember 2012 0
Bad Religion spielen im Juni drei Konzerte in Deutschland
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Sie sind ohne Zweifel die Urväter des Punkrock: Seit ihrer Gründung 1980 in Los Angeles haben Bad Religion die Geschicke dieses Musikstils entscheidend mitgeprägt. 2010 feierten sie mit einer umfangreichen Welttournee ihr 30-jähriges Bestehen und bewiesen mit ihrem letzten Studioalbum „The Dissent Of Man„, welche Ausnahmestellung sie auch nach drei Jahrzehnten noch inne haben. Die Platte stieg weltweit in die Hitlisten, so auch in die Top 40 der deutschen und US-amerikanischen Charts. Am 22. Januar erscheint nun der Nachfolger „True North“ (bei amazon vorbestellen), mit dem die Punkrock-Ikonen im Anschluss auf Welttournee gehen. Rund um ihre Auftritte bei Deutschlands größten Festivals Rock am Ring und Rock im Park werden Bad Religion zwischen dem 5. und 12. Juni drei Clubshows in Hamburg, Dortmund und Berlin spielen.

Mit ihrem Sound haben sie eines der bedeutsamsten Genres der Rockmusik aus der Taufe gehoben. Ohne Bad Religion wäre der globale Siegeszug von Punkrock weniger intensiv ausgefallen. Mit ihren Texten sensibilisierten sie mehrere Generationen von Musikhörern für politische und gesellschaftliche Themen. Bad Religion gehören zu den verantwortungsvollsten Rockern, die die Szene in den letzten Jahrzehnten hervorbrachte. Kein politisch brisantes Thema, das sie nicht auf ihre Agenda heben.

Doch ihre Verdienste reichen weiter. Mit ihrer bereits 1981 gegründeten eigenen Plattenfirma „Epitaph Records“ waren sie Vorreiter des ‚“Do It Yourself“-Gedankens, der seitdem unzählige Musiker beflügelt. Sie sicherten sich so künstlerische und geschäftliche Autonomie. Mittlerweile gehört „Epitaph“ zu den bedeutendsten Independent-Labels der Welt, eine Vielzahl an neuen Künstlern wurde hier entdeckt und aufgebaut, darunter The Offspring, NoFX oder Millencolin.

Dabei sind sich Bad Religion immer treu geblieben. Ihre Werte, die ihre Lyrik definieren, haben sich über die Jahrzehnte nicht verändert. Es geht um Nächstenliebe, Achtung vor dem Leben und Bewusstmachung der eigenen Existenz. Diese hohen Ansprüche verbanden Bad Religion über ihre 15 Alben konstant mit großen, unter die Haut gehenden Songs voller Melodik. So schufen Greg Graffin (Gesang), Brett Gurewitz, Greg Hetson und Brian Baker (Gitarren), Jay Bentley (Bass) sowie Brooks Wackerman (Drums) einen Sound, bei dem man über griffige Melodien einen direkten Zugang zu den wichtigen Inhalten findet.

Der Erfolg gibt ihnen Recht: Vor allem die amerikanischen und deutschen Fans haben Bad Religion immer die Treue gehalten. Hierzulande erreichten ihre letzten elf Alben die Top 40 der Charts. Die perfekte Symbiose zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit findet immer wieder neue Anhänger. So ist es heutzutage nicht selten, wenn ein älter gewordener Punkrocker ein Bad Religion-Konzert mit seinen Teenager-Kindern besucht. Eine größere Ehre als diese gelungene Generationsbrücke kann es für eine Band kaum geben.

Die Spekulationen im Internet, ob es sich bei ihrem 15. Album „The Dissent Of Man“ um ihr vorerst letztes handeln könnte, wurden im Sommer zerstreut, als Brett Gurewitz Aufnahmen zu einer neuen Platte ankündigte. Mittlerweile ist „True North“ fertiggestellt. Es handele sich um eine schnelle, aufregende und mitreißende Arbeit, die an ihren Klassiker „No Control“ angelehnt sei. Die Vorab-Single „Fuck You“ lieferte bereits einen viel versprechenden Eindruck. Bad Religion haben auch im 33. Jahr ihrer Karriere nichts an Intensität, Kraft und Überzeugung eingebüßt. Die Fans dürfen sich also auf ein weiteres Album der Legende freuen, die die Werte des Punkrock perfekt in die Gegenwart transportiert.

Tickets für die Clubkonzerte gibt es im Vorverkauf bei eventim und in unserem Ticket-Shop.

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