Bring Me The Horizon im Mai in Hamburg und Berlin

16. Januar 2013 0
Bring Me The Horizon im Mai in Hamburg und Berlin
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Bring Me The Horizon sind bemerkenswerte Musiker, die druckvollen Rock mit Zeitgeist verbinden. Ein Quintett, das einen Blick auf die Zukunft von Metal und Post-Hardcore gewährt und demonstriert, welchen Wandel harte Musik in den letzten Jahren erlebt hat. Eine britische Formation, die eine individuelle Identität im dicht besetzten Feld brachialer Rockmusik gefunden hat. In ihrer Heimat gehören Bring Me The Horizon aus Sheffield zu den heißesten Acts ihres Genres. Mit ihrem 2010 veröffentlichten dritten Studioalbum There Is A Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is A Heaven, Let’s Keep It A Secret konnten sie diese Vorreiterrolle ausbauen. Nun wurde das vierte Album „Sempiternal“ für Anfang 2013 angekündigt, mit dem sie im Anschluss auf Tournee gehen. Am 10. und 18. Mai gastieren Bring Me The Horizon in Hamburg und Berlin. Auftritte bei Deutschlands größten Festivals Rock am Ring und Rock im Park stehen ebenfalls auf dem Plan.

Die Mitglieder von Bring Me The Horizon – Sänger Oliver Sykes, die Gitarristen Lee Maila und Jona Weinhofen, Bassmann Matt Kean und Drummer Matt Nichols – sammelten bereits ausgiebige Erfahrungen in anderen Bands, bevor sie sich 2004 zusammenfanden. Auf eine erste EP folgte 2006 das Debütalbum Count Your Blessings, für das sie umgehend mit dem ‚Kerrang-Award’ als bester britischer Newcomer ausgezeichnet wurden. Auf diesem Werk wandte sich das Quintett noch stark dem Deathcore zu, einer Mischung aus Death Metal und derber Rockmusik mit tiefen Gesangspassagen.

Mit dem Ende 2008 veröffentlichten Nachfolger Suicide Season verbreiterte sich ihr Soundspektrum: Neben Metal-Anleihen enthielt es auch Elemente aus Punk und Post-Hardcore, was sich deutlich am veränderten Gesang von Oliver Sykes erkennen ließ. 2009 folgte eine zusätzliche Ausweitung ihres Klangkosmos: Auf der Zusammenstellung Suicide Season: Cut Up! ließen Bring Me The Horizon ihr komplettes zweites Album remixen. Die zwischen Death Metal, Metalcore, Industrial und elektronischen Sounds changierenden Neuversionen lieferten befreundete Musiker von The Dillinger Escape Plan, Lostprophets, Utah Saints und Slipknot.

Diese ungewöhnlichen Arbeiten hatten großen Einfluss auf das dritte Album mit dem höchst konzeptionellen Titel There Is A Hell, Believe Me I’ve Seen It. There Is A Heaven, Let’s Keep It A Secret. Es ist ihr stil- und bezugsoffenstes Werk und gleichzeitig ihr erfolgreichstes: Platz 17 in den US-Billboard, Platz 13 in den britischen und Platz 1 in den australischen Hitlisten belegen die internationale Anerkennung, die das Quintett mittlerweile erfährt. Ein weiterer wichtiger inhaltlicher Punkt findet sich in der Zusammenarbeit mit PETA. Einige Bandmitglieder sind Veganer oder Vegetarier. Die Rettung der Welt und ihrer Vielfalt liegt ihnen sehr am Herzen.

Auch dieses Album ließen sie remixen – diesmal von dem britischen Elektronikkünstler Draper, der ihre Songs in ein Ambient- und DubStep-Klanggewand verpackte. Damit tragen Bring Me The Horizon ihren persönlichen Interessen an aktuellen elektronischen Musikstilen Rechnung. Zudem dürfte es auch erneut nachhaltigen Einfluss auf das neue, von Studiolegende Terry Date produzierte Album „Sempiternal“ gehabt haben. Erste Ohrenzeugen sprechen von einem Werk voller Herzblut, Intensität und kraftvoller Leidenschaft.

Tickets für die Konzerte gibt es ab sofort bei eventim und in unserem Ticket-Shop

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