Review: Donots – 23.01.2016 Düsseldorf Stahlwerk

27. Januar 2016 1
Review: Donots – 23.01.2016 Düsseldorf Stahlwerk
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Donots - Düsseldorf Stahlwerk

Donots – Düsseldorf Stahlwerk

Am 23. Januar besuchten wir das Donots Konzert im Düsseldorfer Stahlwerk auf der aktuellen Karacho-Tour.

Bereits vor drei Jahren spielten die Ibbenbürener an derselben Wirkungsstätte eines ihrer phänomenalen Konzerte – doch dieses Mal legten sie noch einen drauf.

Schon nach dem Einlass war uns klar, dass sich die Lokation zum Positiven verändert hat. Damals viel uns die Garderobe negativ auf, welche nur über eine lange und nicht wirklich breite Treppe im oberen Teil des Gebäudes erreichbar war. Dies wurde nun geändert, denn Garderoben gibt es nun an verschiedenen Ecken des Stahlwerks sodass die Wartezeiten hier drastisch reduziert wurden. Auch sonst bietet die Lokation eine modernere Optik als damals. Besonders an der Bar im Vorraum der eigentlichen Konzerthalle. Heute wie damals kurios aber dennoch einfach eine tolle Idee ist die „Hallo Pizza“-Filiale im inneren des Stahlwerks.

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Konzert. Vorgeglüht wurde am Abend mit dem Support Act Kosmonovski – eine ganz besondere Band wie wir finden. „Denn hier machen Menschen mit und ohne Handicap miteinander Musik“ – Zitat der offiziellen Bandhomepage kosmonovski.de. Die Songs waren genial und machten Spaß auf mehr.

Donots - Düsseldorf Stahlwerk

Donots – Düsseldorf Stahlwerk

Pünktlich um 21:00 Uhr betraten dann die Donots die Bühne. Mit den Songs „Ich mach nicht mehr mit“ und „Dann ohne mich“ ging es gleich energisch und mit politischem Statement los. Weiter folgte ein bunter Mix aus alten und neuen Tracks der Band. Hier sind u. a. „Wake The Dogs“, „To Hell with Love“ oder „Straßenköter“ zu nennen. Am Ende des Songs „Das Ende der Welt ist längst vorbei“ überraschten die Donots mit einem Cover des die ärzte-Klassikers „Westerland“.

Natürlich durften auch die typischen Interaktionen mit dem Publikum nicht fehlen. So durfte sich z. B. ein junger männlicher Fan, welcher auf die Bühne geholt wurde und nach einem kleinen Plausch mit der Band komplett (!) nackt über das Publikum getragen wurde über 10 Freikarten für weitere Donotskonzerte sowie ein Shirt vom Merch-Stand freuen. Als Sänger Ingo Knollmann zum Ende des Konzertes Durst verspürte, ließ er sich kurzer Hand über das Publikum zu einer Theke tragen um sich dort einen Jägermeister abzuholen. Natürlich wurde der Shot nicht gleich ausgetrunken sondern musste behutsam in den Händen des Sängers über die Fans zurück zur Bühne getragen und dann verköstigt werden. Für viel Spaß war also an dem Abend gesorgt. Aber auch musikalisch können die Donots natürlich auf ganzer Linie glänzen.

Donots - Düsseldorf Stahlwerk

Donots – Düsseldorf Stahlwerk

Der Abend war schweißtreibend und so kraftvoll das sogar das Kondenswasser von der Decke tropfte. Auch Songs wie „You’re So Yesterday“, „Calling“, „We’re Not Gonna Take It“ und „So Long“ durften natürlich nicht fehlend. Als Zugabe gab es u. a. ein Medley aus „Superhero“, „We Got the Noise“, „Saccharine Smile“, „Today“ und „Big Mouth“. Damit ging so langsam aber sicher ein toller Abend und zugleich auch die größte Donots-Show der aktuellen Tour zu Ende. Knappe zwei Stunden gaben nicht nur die Jungs aus Ibbenbüren auf der Stage alles sondern auch die Fans die jeden Song begeistert mitsangen und abfeierten als gäbe es keinen Morgen mehr. Ein Konzertbesuch der Donots ist immer wieder zu empfehlen, aber Achtung: Es herrscht Wiederholungsgefahr!

 

Fotos




One Comment »

  1. Rene Wigger 27. Januar 2016 um 20:52 - Reply

    Chris Engler ich seh uns auf den Pics 😀

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